Anlässe

Ausblick Jugend 2017

Zweifelsohne wird das Jahr 2017 ein besonders bemerkenswertes und ereignnisreiches Jugendjahr werden. Hier ein kurzer Blick auf die wichtigsten Ereignisse:

Firmreise nach Rom mit 50 Leuten zusammen mit den Pfarreien St. Anton St.Marien und Allerheiligen unter der Leitung von Stéphan Bieri (St. Anton) und Hermann Wey (St. Clara).

Kleinbasler Fussballturnier am Sonntag, den 7. Mai mit Beiteiligung unserer Firmguppenkracks auf dem Landhof (Landhofsonntag).

Firmung der Pfarrei St. Clara mit Erzbischof Simon Ntamwana aus Buruni/Afrika, Sonntag, den 21. Mai um 10.30 Uhr in St. Joseph.

Bistumsjugendtreffen mit Bischof Felix Gmür, Sonntag, den 24. September in St. Joseph. Es werden 500 bis 1000 Jugendliche erwartet.

Jugendreise der Pfarrei St. Clara nach Lissabon/Fatima vom 12.-15. Oktober (100 Jahre Fatima) mit 40 Leuten unter der Leitung von Pfarrer Marcus Scheiermann und Hermann Wey.

Europäisches Taizétreffen in Basel vom 28. Dezember - 1. Januar mit Zentrum in St. Jakob (Halle und Arena) und in den Pfarreien der Region Basel. Es werden rund 20’000 Jugendliche erwartet, also ein big event....

Kommentar: Was Bringt kirchliche Jugendarbeit?

Seit bald 24 Jahren bin ich in der kirchlichen Jugendarbeit der RKK Basel Stadt tätig. Da stellt sich die Frage, ob sich kirchliche Kinder- und Jugendarbeit eigentlich lohnt. Aus meiner Sicht ist kirchliche Jugendarbeit vor allem Beziehungsarbeit. Beziehungen wachsen über die Zeit und bilden die Basis für persönliche Entwicklungsanstösse. Was ich als Kind erlebt habe, geht auf in der Jugend auf und bringt Frucht im erwachsenen Leben. Dazu ein paar Beispiele, vielleicht kommt ihnen die eine oder andere Person bekannt vor. Ein grosser Teil der kirchlichen Jugendarbeit wird in den Jugendverbänden geleistet, in der Jungwacht/Blauring und in der Pfadi.... Ein Kind fällt im Sommerlager besonders durch sein Engagement auf. Es hält Reden vom Balkon des Lagerhauses, was doch eher aussergewöhnlich ist. Als junger Leiter denn ist ihm keine Aufgabe zu schwierig oder zu schmutzig, um diese mit Energie an die Hand zu nehmen. Bald einmal geht diese Person dann ihre eigenen Wege … heute ist sie Regierungsrat in Basel-Stadt.

Ein Jugendlicher Jungwachtblauringleiter fällt besonders durch sein Potential auf mit seinen Kollegen die Zeit der Leiterrunden unnütz zu vertrödeln und dabei auch noch kreativen Mist zu erfinden. Zum Beispiel gründen und geben sie eine Zeitung heraus mit dem sinnigen Namen „de grösste Seich“ und legen diese zum Unmut mancher Kirchgänger in der Kirche auf. Nachdem sie mit ihren Blödeleien sogar die Scharleitung zur Verzweiflung und zum Abgang bringen, nehme ich sie in die Plicht. Der Rädelsführer wird zum Scharleiter und aus dem Chaoshaufen wird eine starke Jungwacht/Blauring. Der betreffende Scharleiter macht weiter ehrenamtliche und amtliche Karriere in der Kirche und beim FC Basel. Heute ist er Basler Parlamentarier und für die Prävention der Fanarbeit der Swiss Football Leage zuständig.

In der Firmgruppe fällt ein Jugendlicher besonders durch sein aussergewöhnliches soziales Verhalten auf. Über 20 Jahre bleibt er der kirchlichen Jugendarbeit unterstützend verbunden, obwohl er längst eine eigene Firma hat. Ohne ihn und seine kreativen Ideen würde wohl das Taizétreffen Ende 2017 mit rund 20‘000 Jugendlichen nicht in Basel Stadt finden.

Eine Firmandin findet Gefallen besonders auch an der Romreise, die wir seit Jahren in unserer Pfarrei im Rahmen des Firmkurses veranstalten. Der Kontakt zur Pfarrei bleibt. Um soziale Erfahrung zu sammeln, hilft sie zeitweise in unserem Sozialdienst mit. Heute hat sie ihr Sozialpraktikum im Rahmen ihrer Ausbildung an der Fachhochschule für Soziale Arbeit in unserer Pfarrei begonnen. Und bereits hat sie als Begleiterin für unsere diesjährige Firmreise nach Rom begeistern lassen.

Ein Kind aus dem Kinderheim geht in die Pfadi, wird Wölflileiter und Abteilungsleiter. Heute arbeitet der junge Erwachsene bei den Robi-Spiel-Aktionen in der Tagesbetreuung. Dies nur ein Beispiel von vielen Pfadikarrieren. Überhaupt halte ich die katholische Pfadi (KPK) mit 17 Pfadiabteilungen in der Region Basel für die weitaus beste und stärkste kirchliche Jugendorganisation. Die inneren Werte der Organisation halten bis jetzt allen Zeitumständen stand.

Schliesslich noch dies: Vor zwanzig Jahren musste ich den Vater einer Ministrantin beerdigen. Sie war damals 12. Diese Woche beerdige ich auf seinen eigenen Wunsch ihren Grossvater. Sie ist zweiunddreissig und hat ein Kind. Die Erfahrung des Schicksals in der Familie hat die Zeit überdauert und eine Beziehung zur Kirche geschaffen.

Ob sich kirchliche Jugendarbeit lohnt, ist wohl nach diesen paar Beispielen eine überflüssige Frage. Dutzende, ja Hundert andere Beispiele könnte ich aufzählen. Vielmehr scheint es mir sehr wichtig auch in Zukunft vor allem personell und finanziell in die kirchliche Jugendarbeit und in die kirchlichen Jugendverbände zu investieren.

Hermann Wey, Jugendarbeit St. Clara, Kleinbasel

Herzlich Willkommen Marcus Scheiermann

Am Sonntag, 6. November 2016 wird unser neuer Pfarrer offiziell von Stefan Kemmler, Dekan, und Tobias Fontein, Bistumsverantwort-licher für die Region Basel, im Auftrag unseres Bischofs Felix Gmür eingesetzt, und zwar im Gottes-dienst um 9.30 Uhr in der St. Clara-kirche. Ab 1. November 2016 tritt Marcus Scheiermann seine Stelle an in der Pfarrei St. Clara als Pfarrer „in soli-dum“ mit Rolf Stöcklin zusammen und zugleich als Pastoralraum-Pfar-rer/Pastoralraumleiter von Kleinbasel-Riehen-Bettingen.

Marcus Scheiermann war früher als Seelsorger in Rheinfelden und Schaffhausen tätig. In den vergan-genen 3 Jahren hat er in Italien an seiner Doktorarbeit gearbeitet. Nun möchte er wieder Seelsorger sein. Er wird sich auf anfangs Dezember in „Kirche heute“ etwas genauer vorstellen. Da er im Frühling bereits einige Ta-ge an unserer Pfarreireise in Assisi teilnahm und auch hier schon hin und wieder Gottesdienst gefeiert hat, ist er für viele kein ganz Unbekannter. Und die andern werden ihn hoffentlich bald, z.B. am Einsetzungsfest und bei vielen andern Gelegenheiten kennenlernen.

Nach nur 5 Monaten Vakanz bekommen wir einen neuen Pfarrer. Welch ein Glück! Ich danke an dieser Stelle auch der Pfarrwahlkom-mission unter dem Vorsitz von Werner Pachinger für ihren gelun-genen Einsatz.

Lieber Marcus: wir freuen uns sehr auf Dein Kommen! Für den Pfarreirat St. Clara: Monika Bächler Wicki, Präsidentin

Abschied von Pfarrer Ruedi Beck

Am 1. Jan. 2004 wurde Ruedi Beck Pfarrer von St. Joseph-St. Christo-phorus. 2009 fusionierten St. Clara-St.Michael mit St. Joseph-St. Chris-tophorus zur Pfarrei St. Clara, die nun das ganze Kleinbasel umfasst. Ruedi Beck wurde zusammen mit Rolf Stöcklin als Pfarrer „in solidum“ eingesetzt.Und nun wird uns Ruedi Beck Ende Mai verlassen, vom Bischof ab August als Pfarrer an die Hofkirche St. Leodegar in Luzern „berufen“. Lieber Ruedi ,Hinter diesen nüchternen Zahlen verbirgt sich Dein Wirken hier in St. Clara alles andere als nüchtern. Du hast mit zäher Aufbauarbeit sehr vieles ins Leben gerufen, z.B. den Sonntagsgottesdienst in der Joseph-kirche, der besonders von jungen Familien kontinuierlich mehr und mehr besucht wird. Viele ausländi-sche Pfarreiangehörige haben dort ein neues Stück Heimat gefunden. Und für viele Kinder ist „der Rudi“ eine ganz wichtige Person. Du hast nicht nur den Kontakt zu den andern christlichen Kirchen weiter gepflegt, sondern auch zusätzliche gesucht z.B. zu den Muslimen im Kleinbasel. Du hast Glaubenskurse durchgeführt und so neue Kontakte geschaffen, und hast tolle Pfarrei-reisen organisiert, die letzte im April mit 195 Personen nach Assisi, usw. Vieles ist dir ausserordentlich gut gelungen, es gab aber auch Gratwanderungen und kleinere Stürme zu bestehen. Du als begeis-terter Bergsteiger und Kletterer hast aber immer wieder einen Weg ge-sucht.

Ruedi, es war schön, mit Dir zu-sammenzuarbeiten. Im Namen des Pfarreirates und der ganzen Pfarrei danke ich Dir herzlich für Deinen riesigen Einsatz. Wir wünschen Dir eine segensreiche Atempause und für Deine neue Aufgabe in Luzern Gottes Hilfe und Kraft und Freude. Monika Bächler Wicki, Präsidentin Pfarreirat St. Clara

Eine eindrückliche Nacht ... Am Weltjugentag in Krakau

Zwei Stunden waren wir bereits unterwegs im Zug von unserem Ort nach Krakau, da fing das Abenteuer erst an. Wir mussten eine Möglichkeit finden, um auf das 13 km von Krakau gelegene grosse Feld zu finden, wo die rund 1,5 Millionen Jugendlichen die Vigil am Abend und die Messe am anderen Morgen mit dem Papst anlässlich des Weltjugendtages zu feiern gedachten. Die vorhandenen Züge waren hoffnungslos überfüllt, keine Chance. Doch zumindest fanden wir einen Zug in die richtige Richtung, der uns schon etwas näher brachte. Nach einem Halt fanden wir sogar noch einen Bus, der uns bis rund 5 Kilometer nahe ans Ziel brachte. Von nun an hiess es laufen….. laufen bis wir endlich das Feld und unseren zugeteilten Sektor fanden, der just in dem Moment wegen zu vielen Leuten geschlossen wurde, als die Hälfte unserer Gruppe drin war…. Nach längeren Verhandlungen liessen sie uns dennoch rein und wir mussten einfach noch irgendwo eine Lücke im Menschenmeer finden, einige gerade beim Eingang, einige irgendwo mitten drin. Die meisten hatten schon ihre Schlaflager ausgebreitet, wenige hatten gar ein Zelt aufgebaut. Und gerade vor einem solchen Zelt hatte es noch einen Platz. Die Leute im Zelt kamen aus Kolumbien und signalisierten mir, dass der Platz tatsächlich noch frei war. Endlich war Ruhe und Besinnung angesagt zusammen mit eineinhalb Millionen Jugendlichen aus der ganzen Welt unter einem wunderbaren Sternenhimmel…. Eine unvergessliche Nacht der besonderen Art, meint Hermann Wey

August 2015 | Gemeinsam Cafe

Das Gemeinsam Cafe wurde nun nach dem grossen Umbau endlich eröffnet. Wie bereits vor langer Zeit angekündigt wird von nun an jeden Tag im Lokal ein selbstgekochtes vegetarisches Mittagsmenü serviert. Dazu kommt das hinter dem Cafe ein gemeinnütziges Projekt steckt welches von Michael Rüedi geleitet wird. Alle momentan bei ihm angestellten Serviertöchter sind Flüchtlinge welche von ihm die Möglichkeit erhalten einen ersten Schritt ins Arbeitsleben zu machen. Dazu gibt es einen sehr ausführlichen Artikel der Tageswoche. • RE

Öffnungszeiten:
Mo-Sa: 08:00h - 19:00h

Mai 2015 | Gemeinsam Cafe

Zur Zeit wird in den ehemaligen Räumlichkeiten des Restaurant Peppone viel gearbeitet. Michael Rüedi und sein Team sind im Endspurt, um das neue „GEMEINSAM CAFE“ eröffnen zu können. Neben dem kulinarischen Angebot (Tee von Schweizer Bergbauern, italienischer Kaffee, vegetarische Mittagsmenüs und noch viel mehr), wird es auch kulturelle Programmpunkte im neuen Café geben. Man darf gespannt sein. Die Eröffnung ist für Mitte Juni geplant.• RP

April 2015 | Firmreise nach Rom

Die Firmgruppe der Pfarrei St. Clara / Kleinbasel weilte in der Woche nach Ostern in Rom. Rund 40 Jugendliche und 15 Begleiterinnen bildeten eine grosse Reisegruppe. Der erste Tag in Rom bedeutete zugleich auch eine erste Einführung in die Geschichte Roms. Der Besuch des Forum Romanum, sowieso den Calixtus-Katakomben waren sehr eindrücklich. Beinahe noch eindrücklicher war das Hostel, welches anschliessend in Beschlag genommen wurde. Ziel des ersten Morgens in Rom: Basilica San Paolo fuori le Mura. Eine der grössten Basiliken Roms und zugleich auch letzte Ruhestätte des heiligen Paulus. Am Mittwoch stand die katholische Kirche im Zentrum des Interesses. Was für eine grosse Ausstrahlungskraft Papst Franziskus besitzt, liess sich an der öffentlichen Papstaudienz auf dem Petersplatz erkennen. Menschen, wohin das Auge reichte und alle sehnsüchtig auf den Papst wartend. Am Donnerstag stand ein freier Tag zur Verfügung. Folgende Aktivitäten fanden in ganz unterschiedlichen Gruppen statt: Shopping, Shopping und Shopping. Nebenher ging eine Gruppe von rund 15 Leuten die Kaserne der Schweizer Garde besuchen. Es war ein sehr interessanter Besuch und für Einige gar das Highlight der Romreise. Der letzte Tag unserer gemeinsamen Reise brachte etwas mediterrane Stimmung. Der Besuch der antiken Hafenstadt Ostia war sehr interessant. • RP

November 2014 | Herbstmessebummel

Mit Familien des Asylempfangszentrums. Am 9. November trafen sich gegen die 30 Firmlinge im Rahmen des Projekts „Angelforce“ um gemeinsam mit den Familien des Asylempfangszentrums über die Messe zu schlendern. Für die Familien wäre ein regulärer Besuch der Herbstmesse nicht möglich gewesen. Für die rund 50 Eltern und Kinder aus Äthiopien, Afghanistan und Albanien war die Fahrt mit dem Riesenrad auf dem Münsterplatz ein Highlight. Anschliessend teilten wir uns in kleinere Gruppen auf und spazierten über die Messe. • RZ

Oktber 2014 | AMIE zu Besuch bei "Computer für Alle"

AMIE fördert und begleitet junge Mütter, damit sie ihren Weg finden, Mutterschaft und Beruf vereinen. Dazu gehört auch das Schreiben von Bewerbungen und genau das können sie derzeit in den Räumlichkeiten von «Computer für alle!». Die von AMIE organisierten Treffen finden parallel zum Buebetreff statt. • RZ

Oktober 2014 | Jugendreise nach Berlin 2014

Am zweiten Mittwoch im Oktober um 7 Uhr in der Früh sammelte sich eine bunt gemischte Gruppe von 45 Personen am Basler EuroAirport. Geplant ist eine Reise nach Berlin mit einem geschichtlich historischen Programm. Anlässlich des Beginns des Ersten Weltkriegs vor 100 Jahren starteten wir am ersten Tag mit dem Umbruch von der Kaiserzeit in ein neues Zeitalter. Nach der Besichtigung des Brandenburger Tor, Berliner Dom und vielem mehr, fand das Tagesprogramm im 1936 erbauten Olympiastadion sein Ende. Das Stadion leitete auch sogleich den Themenschwerpunkt des nächsten Tages ein - den Zweiten Weltkrieg. Eine eindrückliche Führung durch das Konzentrationslager in Sachsenhausen dämpfte die gute Laune, die sich zum Glück beim Shoppen am Nachmittag wieder erholte. Am dritten Tag folgte der Zeitabschnitt, welches Berlin prägte wie wohl kein anderer: Der Kalte Krieg mit der Berliner Mauer. Das Highlight des Tages war der Besuch in einem ehemaligen Stasi Gefängnis. Das moderne und internationale Berlin entdeckten wir am letzten Tag, unter anderem mit dem Besuch im Reichstag. Am letzten Tag tummelten wir in kleineren Gruppen durch die deutsche Hauptstadt bis alle wieder gemeinsam das Flugzeug nach Hause bestiegen. • RZ

Mai 2014 | Im Fussbalfieber vor der WM

Man sieht sie derzeit überall auf der Strasse, fast jedes Kind schleppt einen Stapel von ihnen herum: Panini Fussball Bilder. Der Buebetreff ist da keine Ausnahme. Getrieben von dieser Vorfreude planten wir ein Döggeli-Turnier und an einem Samstag mitten im Mai war die Zeit endlich gekommen. Wie bei der Weltmeisterschaft begann das Turnier in einer kurzen Gruppenphase. Die Sieger der Gruppen standen sich dann hoch konzentriert im Finale um die ersten vier Plätze gegenüber. Nach dem spannenden Finale und der Siegerehrung kam die Idee von den Jungs auf, sich im richtigen Fussball in Zweierteams zu messen. Also planten die Jungs das Turnier selbstständig und gestalteten, druckten und verteilten Plakate. Schon eine Woche später war es so weit. Mit vier Teams und Sonnenschein wärmten wir uns vor dem Turnier im Horburg Park auf. Nach je einer Direktbegegnung standen die Sieger fest. Das Abschlussfoto und weitere Bilder könnt ihr in der Bildergalerie einsehen. • RZ

März 2014 | Vorfasnachtsfreude und Carrera Turnier

Mit einem Carrera- Turnier haben wir die renovierten Räume des Buebetreffs eingeweiht. Am erste Mittwoch im Fasnachtsmonat traffen sich die jungen Bleifüsse gegen 14.00 Uhr im Buebetreff um sich auf der hauseigenen Bahn in einem fairen Wettkampf zu messen. Die Bahn wurde von der Rennleitung für diesen Zweck überarbeitet und zwei baugleiche Rennboliden warteten auf das Startsignal. Nach einigen Startschwierigkeiten konnten sich vier Fahrer vom Feld absetzten und traffen in den Finalfahrten aufeinander. Diese boten Carrera-Sport vom Feinsten: Da gewann der hoffnungslos in Rückstand liegende Fahrer auf der unbeliebten blauen Spur mit einem sensationellen Endspurt den dritten Schlussrang und im Final sicherte sich der bis dahin überragende Fahrer in einem packenden Rennen den Sieg des Turniers. Freudenschreie hallten durch die Räume und verstummten erst wieder als die Rangverkündigung bevorstand. Das Abschlussfoto und weitere Bilder könnt ihr in der Bildergalerie einsehen. • AS

Mai 2013 | Renovation und Umbau im Buebetreff

Nach den Feiertagen und dem Rutsch ins neue Jahr, haben sich die Besucherzahlen des Projekts Computer für alle! auf einem deutlich höheren Niveau als noch im Vorjahr eingependelt. Und auch der Buebetreff erfreut sich immer noch über die bastelfreudigen und kreativen Besucher. Diese Begeisterung war auch die Motivation hinter einer Umgestaltung der Räumlichkeiten des Buebetreffs. Die Wände wurden allesamt gestrichen und der markante Schriftzug des Buebetreffs sowie ein Pinguin in Szene gesetzt. Zudem entstand ein dreidimensionaler Minecraft- Würfel. Mit einer vier Meter langen Korkwand wurde Platz geschaffen für die Jugendlichen ihre Bilder, Textausschnitte oder Poster aufzuhängen. Mit der Überarbeitung der Rennstrecke ist der Buebetreff kurz vor dem Abschluss seiner Renovation und erstrahlt schon jetzt in neuem Glanz. • AS

Oktober 2013 | Steigende Besucherzahlen im Computer Für Alle

Erfreuliches gibt es vom Projekt „Computer für alle!“ zu berichten. Seit Anfang Jahr stiegen die Besucherzahlen rasant an. Das Nachfragewachstum war so stark, dass die statistischen Werte aus dem Vorjahr mittlerweile beinahe verdoppelt wurden. Bis anhin haben mehr als 1’000 Personen das Angebot im Jahr 2013 genutzt. Vorwiegend bei den Primarschülern sehr beliebt ist das Spiel Minecraft. Von diesen jüngeren Besuchern wird erhofft, dass sie zu einem späteren Zeitpunkt auch Hilfe bei den Hausaufgaben und Bewerbungen im „Computer für alle!“ in Anspruch nehmen werden. Von den Jugendlichen wird der Computerraum meistens genutzt, um bei Vorträgen, Computerproblemen, verfassen von Bewerbungsdossiers oder Klassenprojekten unterstützt zu werden. Im neu erstellten Gästebuch wird den Besuchern eine Möglichkeit geboten, ihre Gedanken und Anregungen zu dem Projekt zu äussern. Dabei wurden schon einige positive Rückmeldungen veröffentlicht. • LF

Juni 2013 | Kochen im Buebetreff St. Joseph

Ende Sommer 2012 wünschten sich die Jungs im Buebetreff, dass nebst dem Spielen auch einmal zusammen gekocht und gegessen würde. Andi kam auf die Idee, die hauseigene Küche zu nutzen, um gemeinsam etwas zuzubereiten. Da das Essen auch etwas kostet, wurde das Kochen mit dem Putzen der Jugendräume verknüpft. Somit mussten sich die "Buebe" die Mahlzeit verdienen. Fürs neue Projekt wurde die Küchenausstattung ein wenig angepasst. Mitte Oktober war es dann soweit und es fand ein Spaghettiplausch statt. Seither kamen ein Racletteessen und Pizzaabend hinzu und einmal wurde sogar Cordon-Bleus mit Kartoffelgratin zubereitet. Die Ideen kamen jeweils von den Jungs selbst. Nebst dem gemeinsamen Erlebnis steht auch im Vordergrund, dass die Jugendlichen lernen beim Einkaufen bewusst darauf zu achten, was genau sie kaufen und woher das jeweilige Produkt kommt. Nachdem das Projekt erfolgreich gestartet ist, wurde das Ziel formuliert, jeweils ungefähr an einem Samstagnachmittag im Monat im Buebetreff St. Joseph zu kochen. • LF

Mai 2013 | Grümpeliturnier Mittagstisch St. Joseph

Am letzten Mittwoch im Monat Mai stellte der Mittagstisch St. Joseph eine Fußballmannschaft, um an einem Grümpeliturnier der Robi Spiel Aktionen auf der Anlage des Bäumlihofs teilzunehmen. Das Team bestand insgesamt aus 6 Jungs und einem Mädchen. Zusätzlich durften ein „Co-Trainer" und ein „Maskottchen“ das Team begleiten. Aufgrund des schlechten Wetters musste das Turnier in die Turnhalle verschoben werden. Die Vorfreude auf die Spiele war sehr gross und die Nervosität auch spürbar. Vielleicht hatte die Mannschaft deswegen im ersten Spiel noch etwas Mühe und verlor trotz Feldüberlegenheit 0:2. Wer aber dachte die Mannschaft hätte lange, um diese Niederlage zu verdauen, wurde eines besseren belehrt. Im zweiten Spiel wurde den Kindern des Isaak Iselin Mittagstisch mit einem 4:0 Erfolg die Grenzen aufgezeigt. Die weiteren Partien schlossen die Kids mit einem 1:0 Sieg und einem 0:0 Unentschieden ab. Am Ende durfte man sich über ein gelungenes Turnier freuen, welches auf dem guten zweiten Schlussrang beendet wurde. Nebst diesem erfreulichen Resultat durfte man auch mit dem Teamgeist der Mannschaft zufrieden sein. Die Spieler waren wirklich eine Einheit, ermunterten sich gegenseitig, jubelten und freuten sich gemeinsam. • LF

März 2013 | Firmungs- und Pfarreireise nach Rom

Am Abend des Palmsonntag bzw am Montag darauf trafen sich insgesamt 200 Personen der Pfarrei St. Clara, um sich mit dem Car oder per Flug auf den Weg nach Rom zu machen. Ein Teil der Gruppe bestand aus Kindern und Erwachsenen der Pfarrei und der andere Teil aus Jugendlichen. Die 50 TeilnehmerInnen der Jugendreise verbrachten die Woche im Zentrum von Rom. Nach der zwölfstündigen Carfahrt und der Ankunft in der Ewigen Stadt stand sogleich der erste Höhepunkt auf dem Programm: Das Kolosseum konnte die Jugendlichen trotz grosser Müdigkeit faszinieren. Im Verlauf der Woche kam ein Highlight nach dem anderen hinzu. Darunter waren der Vatikan, das Pantheon, der Piazza Navona oder ein Besuch des Fontane di Trevi. Es gab auch verschiedene Anlässe, welche sowohl die Jugendlichen, als auch die Erwachsenen der Pfarrei, zusammen besuchten. Dazu gehörten der Besuch in den Katakomben, die Abendmahlsliturgie mit Kardinal Kurt Koch und die gemeinsame Karfreitags- und Osternachtfeier. Am Ostersonntag gehörte die Gruppe auch zu den 250’000 Menschen, die auf dem Petersplatz zugegen waren, als der neue Papst Franziskus den Segen Urbi et Orbi spendete. Am Ostermontag trafen alle müde aber erfüllt von einer reichhaltigen Woche wieder in Basel ein.

JUNI 2012 | 125 Jahre Jugendfestverein Kleinbasel

Ein 125 Jahre-Jubiläum feiert man nicht alle Tage – und wohl auch deshalb war das Fest zum Jubiläum des Jugendfestvereins Kleinbasel ausgesprochen gut besucht. Neben vielen anderen durften sich seitens der Basler Stiftung Jugendpatronat St. Joseph der «Buebetreff» sowie das Projekt «Computer für alle» auf der Claramatte einer breiten Öffentlichkeit vorstellen. Gemeinsam mit engagierten Jugendlichen und unter kundiger Leitung wurden die vielfältigen und spannenden Tätigkeiten, die teilweise täglich in den Jugendräumen St. Joseph über die Bühne gehen, präsentiert. Ein herzliches Dankeschön allen, die mitgewirkt, mitgeholfen, mitgezeigt und mitgefördert haben!